Licinus

 
(Valerius Licinianus), lebte von 250 bis 325 n.Chr. in Rom; war römischer Kaiser (seit 308 n.Chr.). Er wurde 311 n.Chr. nach Auseinandersetzungen mit Maximinus zum Herrscher über den illyrischen Verwaltungsbezirk und verband sich mit Konstantin I (Erlass der Mailänder Edikte im Jahre 313 n.Chr.). Nach dem Tod des Maximinus führte er zum Krieg gegen Konstantin (wohl bereits ab 314 n.Chr.); wurde 324 n.Chr. vernichtend geschlagen.