Geschichte der Sammlung

Heynes Nachfolger

Unter Heynes Nachfolgern Friedrich Gottlieb Welcker (Abb. 01) und Carl Otfried Müller (Abb. 02) wendete sich das Interesse vor allem der Kunst der hochklassischen Epoche des 5. Jahrhunderts vor Christus zu. Als wichtigste Originalwerke dieser Zeit wurden die Skulpturen vom Parthenon in Athen, die Lord Elgin in Griechenland abgebaut und nach London gebracht hatte, eigentlich erst 'entdeckt'. Schon 1830 gelang es, große Teile der 'Elgin-Marbles' in Abgüssen nach Göttingen zu holen.

1844 erhielt die Sammlung neue Räume in der kurz zuvor vollendeten Aula am Wilhelmsplatz. In ihren Säulenhallen wurden Hauptwerke der antiken Plastik aufgestellt (Abb. 03).